Fahrsilosanierung

 

Betonschäden an Fahrsilowänden sind leider keine Seltenheit. Oft hilft auch kein Anstrich mehr, da die Betonoberfläche bereits zersetzt ist. Der eigentlich erforderliche Abriss und Neubau ist kostenintensiv und aufwändig, die genehmigungstechnische Prozedur langwierig.

Dieser Problematik hat sich die Firma FARMBAU aus Langenburg gestellt. Aus den durchweg positiven Erfahrungen heraus bei Rundbehältern und Fahrsilowänden mit fest einbetonierter HDPE-Betonschutzplatte wurde die Fahrsilo-Sanierungsplatte entwickelt:

Ein im Fertigteilwerk vorproduziertes Halbfertigelement mit integrierter HDPE-Betonschutzplatte auf der Innenseite und Filigranträgerelementen auf der Sanierungsseite wird vor die angegriffene Fahrsilowand gestellt und angedübelt. Die Filigranträger geben den Abstand zur Wand vor. Nach dem Verschweißen der Stöße wird dieser Spalt mit Beton verfüllt. Die Schraubenköpfe der Dübelschrauben werden ebenfalls mit HDPE-Material verschweißt, die Wandkrone mit Edelstahlwinkel und HDPE abgedeckt.

So entsteht eine Silowand, die dauerhaft dicht ist und vom Sickersaft nicht angegriffen wird. Eventuell auftretende Schadstellen, z.B. bei mechanischer Einwirkung durch Frontladereinsatz, können problemlos wiederverschweißt werden.

Da HDPE ein Thermoplast ist, das beim Schweißvorgang verflüssigt wird und nach dem Abkühlen wieder eine durchgängige Molekularstruktur aufweist, sind verschweißte Stellen keine Schwachstellen im System.

Flyer zum download